Hamburg, 26.08.2014  Ein kleines Eiland im Öresund, nicht einmal 4,5 Kilometer lang und etwa 2,2 Kilometer breit: das ist die schwedische Insel Ven, die trotz ihrer kleinen Fläche viele große Erlebnisse zu bieten hat. Insbesondere für Fahrradfahrer jeden Alters ist die überwiegend autofreie Insel perfekt für Entdeckungstouren geeignet. Denn wer erst einmal das 40 Meter hohe Plateau der mit grasbewachsenen Steilküste erklommen hat, kann die Natur des Eilandes auf Feld- und Fahrradwegen in aller Ruhe und ohne große Steigungen genießen. Idyllische Plätzchen für ein Picknick zwischendurch sowie Badeplätze und fantastische Blicke über den Öresund bis hin nach Dänemark und zur Öresundbrücke gibt es hier wie Sand am Meer. Gemütliche kleine Fischerorte laden zum Verweilen ein und auch das Tycho-Brahe-Museum mit Schloss Uranienborg und dem Observatorium Stjerneborg, das der Astronom und Wissenschaftler Tycho Brahe im 16. Jahrhundert errichten ließ, sind auf jeden Fall einen interessanten Abstecher wert. Wie beliebt das Fahrradfahren auf Ven ist, zeigt allein die Tatsache, dass der Fahrradverleih der Insel mehr als 1200 „Drahtesel“ unterschiedlicher Art und Ausstattung zu bieten hat: Räder für Erwachsene auf Wunsch auch mit Kindersitz oder Kinderanhänger, Kinderfahrräder verschiedener Größe, Tandemräder und sogar Elektrofahrräder gibt es hier zu mieten. Noch bis zum 21.September hat der Fahrradverleih auf Ven täglich geöffnet, danach stehen die Räder nach vorheriger Anfrage zur Verfügung (www.venscykeluthyrning.se). Wer möchte, kann natürlich auch sein eigenes Zweirad mitbringen. Für Garten- und Blumenfans hat Ven übrigens am 6. September ein Highlight zu bieten, denn dann öffnen viele private Gärten und Gartenanlagen ihre Tore für die Besucher, die sich wunderbar als Zwischenstationen einer gemütlichen Fahrradtour einbinden lassen. Weitere Inspirationen und Tipps rund um die Insel Ven gibt es unter www.swedishmoments.de.

Foto: Melker Dahlstrand/imagebank.sweden.seimage

Hamburg, 24.06.2014  Funktionskleidung, Helme, Ergolenker und Reflektorstreifen – all diese modernen Accessoires haben beim Malmö Tweed Ride nichts verloren. Denn hier geht es nicht darum, möglichst schnell und als Erster irgendwo anzukommen: Es wird gemütlich geradelt, pausiert, Landschaft, Essen und Getränke genossen – und zwar so stilvoll wie möglich. Angelehnt an den Chic der „Golden 20s“ tritt die Innenstadt von Malmö am 6. September 2014 eine elegante Zeitreise in die Vergangenheit an (www.tweedride.se, nur Schwedisch). Ein Fest fürs Auge, das zugleich die Lust weckt, sich selber ins Vintage-Paradies zu stürzen. Und auch dafür ist Malmö genau richtig. Denn in Schwedens drittgrößter Stadt haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Retro- und Vintage-Boutiquen angesiedelt. Dazu zählen beispielsweise die Mani Galleri sowie Love Street Vintage, die beide auf der Straße Kärleksgatan zu Hause sind. Für Schnäppchenjäger gibt es am Möllevagnstorget seit April 2014 außerdem eine Filiale der beliebten Vintage- und Secondhand-Kette Beyond Retro (www.beyondretro.com/sv/help/stores). Und wer nach dem Shoppen auch noch ein stilechtes schwedisches „Fika“ genießen möchte, ist in der Konditorei Hollandia in der Södra Förstadsgatan 8 genau richtig. Das Café ist das älteste der Stadt – erstmals zog hier 1903 eine Konditorei ein. Und ob nun am 6. September oder an jedem anderen Tag des Jahres: Wer sich in Malmö nicht auf den Fahrradsattel schwingt, hat die Stadt nicht richtig erlebt. Und mal ganz ehrlich: Macht das Radeln in einem coolen und eleganten Outfit nicht gleich doppelt Spaß? Auf jeden Fall ist der Vorteil der guten alten Knickerbockerhose unbestritten: Sie kann nie in der Fahrradkette hängen bleiben. Wer mehr zu Malmö und den Shoppingmöglichkeiten der Stadt erfahren möchte, wird unter www.malmotown.com fündig. 

Foto: Therese Kockum & Olle Enqvist (via facebook.com/malmotweedride)

Hamburg, 24.06.2014  Eine Schiffsfahrt auf dem Göta Kanal zählt zu den klassischen „Must Do’s“ vieler Schwedenurlaubers. Schließlich ist der Kanal das größte Bauwerk des Landes, das inmitten fantastischer Natur viele spannende Geschichten zu erzählen hat. Doch wenn es nach der Meinung der Schweden geht, dann ist eine Landtour entlang des Göta Kanals – ob nun mit dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen – mindestens ebenso schön. Denn zum einen lässt sich die Natur auf diese Weise richtig in die Seele aufsaugen und zum anderen warten entlang des Kanals so viele Sehenswürdigkeiten auf einen Zwischenstopp, dass es wirklich schade wäre, hier einfach nur vorbeizufahren. Zu den Highlights zählen historische Stätten wie die Festung Karlsborg, das Schloss Läckö oder die älteste Kanalschleuse in Forsvik ebenso wie die zahlreichen anderen Schleusen, malerische kleine Orte, interessante Museen und nicht zuletzt Tipps zu gemütlichen Cafés und genuinen Hofläden, wo man sich zwischendurch mit Leckereien der Region versorgen kann. Um nur eines von vielen Beispielen zu nennen: In der Gartenküche von Lassegårdens Trädgårdar in Karleby bietet man ökologische Speisen mit Lebensmitteln vom eigenen Hof an. Alles wird vor Ort und so oft wie möglich mit Lebensmitteln aus eigener Produktion gebacken. Fahrradverleihe gibt es übrigens entlang des Kanals eine ganze Reihe. Und wer seinen Beinen zwischendurch einmal einen Tag oder ein paar Stunden Pause gönnen möchte, nimmt den Drahtesel einfach für einzelne Etappen mit an Bord eines der historischen Kanaldampfer und genießt dort Ausblick und Essen. Die Webseite www.swedishmoments.de lädt dazu ein, sich zu informieren bzw. inspirieren zu lassen. Sehr praktisch ist übrigens die Göta Kanal-App, die seit Juni 2014 erstmals in deutscher Sprache erhältlich ist: Sie gibt nicht nur Vorschläge für Radtouren und Wanderungen sowie zahlreiche wissenswerte Informationen rund um den Göta Kanal, Restaurants, Sehenswürdigkeiten usw. Nein, man kann mit ihr sogar die aktuellen Standorte der Passagierschiffe auf dem Kanal einsehen und so abschätzen, wann man den nächsten Dampfer zu sehen bekommt oder vielleicht sogar zusteigen kann. Die Göta Kanal-App kann sowohl im AppStore als auch bei GooglePlay kostenlos heruntergeladen werden. Noch mehr Inspiration gefällig? Unter http://www.vastsverige.com/de/GotaKanal-Vanern-und-Vattern/ gibt es zahlreiche Infos und Tipps rund um den Göta Kanal. 

Foto: AB Göta kanalbolagimage

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Foto: Carolina Romare/ imagebank.sweden.se

Hamburg, 05.11.2013  Supersportlich oder lieber gemütlich, mit der ganzen Familie oder doch eher Lonely Rider? Wer in Stockholm mit dem Fahrrad unterwegs ist, trifft sie alle. Fahrrad fahren ist in und die schwedische Hauptstadt bietet unzählige schöne Radwege und Touren entlang des Wassers oder zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Ein absolutes Highlight ist natürlich eine Tour auf zwei Rädern über die Insel Djurgården und im Anschluss durch das Gebiet Ladugårdsgärdet, aber auch andere Stadtteile lassen sich auf dem Zweirad ideal erkunden, beispielsweise die Insel Södermalm oder der Riddarfjärden. Das Ganze geht natürlich auch in der Gruppe und mit ortskundigem Guide. Im Sommer 2013 wurden geführte Sightseeing-Touren mit dem Fahrrad erstmals gratis für Inhaber der Touristenkarte Stockholm Card angeboten – und zwar mit großem Erfolg: Der Fahrradverleiher Bike Sweden (www.bikesweden.se) konnte in diesem Zeitraum mehr als doppelt so viele Fahrradtouristen verzeichnen wie im Vorjahr (2012: 1.200; 2013: 2.700). Für Inhaber der Stockholm Card bietet Bike Sweden derzeit zwei geführte Fahrradtouren an: Stockholm Sightseeing und eine Tour durch den Stadtnationalpark. Und wer die Stadt lieber auf eigene Faust entdecken möchte, kann hier auch einfach nur ein Fahrrad inklusive Ausrüstung mieten. Weitere Informationen zu Stockholm und zur Stockholm Card: www.visitstockholm.com